„Mörder unterwegs! Leonard Signo wurde am Morgen von seinen Nachbarn Tod aufgefunden. Weitere Hinweise will die Polizei noch nicht bekannt geben!“, las mein Vater, Leon Caponi, aus der Sonntagszeitung vor. Ich bin Georga Caponi und bin 13 Jahre alt. Ich gehe auf das Gymnasium in Hastings, wo ich auch lebe, in Hastings, im Jahre 1899. „Georga, Telefon für dich!“, hörte ich meine Mutter aus der Küche rufen. „Ich komme schon.“ Ich lief zu meiner Mutter und ging ans Telefon: „Hallo!?“ „Hallo hier sind Tini, Leo und Jay, wir treffen uns bei Leo zu Hause.“, sagte Tini. „Ich bin in 10 Minuten da, bis gleich!“, antwortete ich und legte auf. Ich schnappte mir mein Rucksack und fuhr mit dem Fahrrad zu Leo. An der Auffahrt entdeckte ich 2. schwarzgekleidete Männer, einer von ihnen war Leonardo  Pollo. Er war früher angeblich ein Mörder und ein Dieb, doch alle Indizien sprechen dafür, dass er unschuldig ist. Vor 2 Monaten ist er aus dem Gefängnis entlassen worden, denn er war zu drei Jahren Haft verurteilt.

Als ich bei Leo angekommen war, klingelte ich und Tini ging zur Tür und lies mich rein. Als Tini und ich dann hoch ging, in Leos Zimmer, saß Jay auf der Couch und guckte mich, mit seinen funkelnden, blauen Augen an und sagte: „Hast du schon von dem Mord in der Amarillostreet gelesen?“ „Ja, aber wieso?“, fragte ich ihn. „Na ja, mein Vater hat mir erzählt, dass am Tatort ein Stift mit den Fingerabdrücken von dem berühmten Autor Mr. Jefferson Lomsmith und ein Fetzen gefunden worden sind. Alles spricht dafür, dass er der Täter ist, aber genau wissen sie es auch nicht. Ich schlage vor, wir halten die Augen auf!“, erzählte Jay.  „Alles klar!“, sagten Leo und Tini und ich nickte ihnen zustimmend zu. Zwei Tage später trafen wir uns in der Schule, nur Leo fehlte. Ich sah mich um und da sah ich schon wieder die schwarzgekleideten Männer, doch in dem Moment kam Leo mit einer Zeitung angelaufen und sagte völlig außer Atem: „Schaut! Jetzt wurde jemand in der Blackstreet ermordet und es lag wieder ein Stift von Mr. Jefferson Lomsmith und ein schwarzer Fetzen dabei.“ „Der Tote ist Mario Sanlabo.“, erzählte Jay. „Aber wieso liegen immer ein Stift von Mr. Jefferson Lomsmith und ein schwarzer Fetzen am Tatort?“ Ist Lomsmith vielleicht der Täter?“, nuschelte Tini fragend vor sich hin.“ Ich hab´s!“, rief Leo aufgeregt. „Der Täter geht der Reihe nach das Alphabet durch.“ „Was?“, fragte ich ihn. ! Na, erst Amarillostreet mit dem Anfangsbuchstaben A und dann Blackstreet mit dem Anfangsbuchstaben B, für mich sieht das nicht wie ein  Zufall aus.“, antwortete Leo. „Aber wenn es doch ein Zufall ist? Wir sollten erst mal abwarten!“, schlug Tini vor. „Alles klar.“, stimmte ich ihr zu. Tini sagte, dass wir jetzt lieber zum Klassenraum gehen sollten. Während sie das tat, stieß sie mich in die Rippen. Ich fragte: „Was soll das denn?“ Sie flüsterte: „Na los! Leo und ich gehen schon mal vor und du fragst Jay dann, ob ihr mal ins Kino gehen wollt. “A…Aber …!?“, stotterte ich, daraufhin sagte sie genervt: „Nichts aber! Du gehst da jetzt hin. VIEL GLÜCK!“ Als Leo und Tini weg waren und wir langsam hinterher trotteten, wollte ich ihn gerade fragen, aber dann sagte er: „ Schnell, da ist Frau Wintermeier!“ Niedergeschlagen  antwortete ich: „Ja.“  „Na toll!“, dachte ich. „Jetzt wollte ich ihn gerade fragen und dann haut er einfach ab!“ Ich lief ihm hinterher und setzte mich.

Am nächsten Morgen, Samstag, las ich in der Zeitung, dass schon wieder jemand umgebracht wurde. Diesmal in der Cenveststreet, mit einem Stift mit den Fingerabdrücken von Mr. Jefferson Lomsmith und wie zuvor ein schwarzer Fetzen. Ich rief Tini an und sagte ihr, dass wir uns alle um 12 Uhr bei mir zu Hause treffen. Dann war es endlich soweit, 12 Uhr, als erstes kam Tini und dann Jay und Leo. „Habt ihr schon von dem Mord in der Cenveststreet gehört?“, fragte ich sie.  „Ja.“ , antwortete Jay. „Am besten wir gehen in der Nacht zu der Straße die mit D anfängt und das ist…“, sagte Leo. „… die Damiltonstreet!“ , redete Tini dazwischen. „Richtig, wir treffen uns um 18 Uhr vor der Damiltonstreet.“, sagte ich.

 Am Nachmittag wollte ich in mein Lieblingscafe gehen, als ich gerade drinnen war, sah ich Jay mit einem anderen Mädchen am Tisch sitzen, sie lachten!  Ich hielt mir die Tränen zurück. Als Jay mich wenige Sekunden sah, wollte er zu mir gehen, doch ich lief nach Hause.           

Als es dann endlich 18 Uhr war, und alle dort waren (Damiltonstreet), versteckten sich Leo und Tini schon mal in einer dunklen Ecke. Ich wollte auch gerade gehen, doch Jay hielt mich zurück und küsste mich sanft auf die Lippen, ich erstarrte. Dann gingen Jay und ich in eine dunkle Ecke und warteten. Eine halbe Stunde später, ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, kam Mr. Magre vorbei, sie uns aber nicht. Auf einmal kamen drei schwarzgekleidete Männer mit einem Messer von hinten auf Mr. Magre zu, doch da warfen wir das Netz, das wir zuvor angebracht hatten, herunter und die drei Männer waren gefangen. Wir zogen ihnen die Kapuze ab und erschraken!

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Es waren die drei Männer, die zuvor umgebracht worden sind, aber anscheinend sind sie gar nicht tot. „A…A…Aber das geht doch gar nicht, sie sind doch alle drei umgebracht worden, wie…?“, fragte ich sie total durcheinander. Die angeblichen toten Männer erzählten uns, dass ihre Auftraggeber, die schwarzgekleideten Männer, Wachsfiguren, die total identisch und tot aussahen, hergestellt hatten, um von dem eigentlichen Plan, nämlich es dem „berühmten Autor“, Mr. Jefferson Lomsmith, heim zu zahlen. Da er die Geschichten, Romane und Märchen von den Schwarzgekleideten Männern geklaut hat. „Wir wollten ihm die Schuld in die Schuhe schieben! Die Polizei hat das auch alles nicht durchschaut bis…“, sagten sie bereuend. „…bis wir kamen.“, redete Leo dazwischen. „Genau!“, stimmten sie ihm zu. „Aber da es gar kein Mord gab, können sie theoretisch nicht ins Gefängnis kommen.“, überlegte ich. „Das hoffen wir mal.“, sagten sie aufgebracht. Kurze Zeit später benachrichtigten wir die Polizei, die dann 10 Minuten später eintraf. „Na, da habt ihr aber einen schweren Auftrag gelöst, bei dem wir es noch nicht einmal durchschaut haben. Aber einfach in der Nacht hier hinzugehen, … wisst ihr was da alles passieren kann!?“, schimpfte Jay`s Vater stolz und froh zugleich.

(Janine)

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!