Hallo! Ich heiße Conny Lilia und bin 25 Jahre alt, von Beruf bin ich Ermittlerin. Heute am 12.5.2001 ziehe ich von Hamburg nach Kiel, um dort einen besseren Job zu besuchen. Kaum bin ich dort und habe „Hallo“ gesagt, kommt schon der erste Auftrag. Am Gymnasium Elmschenhagen wurde eine 14-jährige Achtklässlerin namens Lola entführt. Ich bin etwas geschockt darüber, wie so etwas passieren kann, weil Lehrer ja Aufsichtspflicht haben. Ich redete mit der Schulleiterin, den Lehrern und den Schülern. Da ist noch dieser eine Schüler, niemand kennt ihn wirklich. Er wohnt irgendwo in der Pampa, hat keine Freunde und nur schwarze Klamotten an, aber was soll es, ich muss ja mit ihm reden. Es machte mir etwas Angst, aber ich ging zu ihm und sagte: „Hallo, wie heißt du?“, der unheimliche Junge antwortete, „Thilo, aber was geht sie das an??“ „Ich bin Ermittlerin im Fall Lola Kampschek, wissen sie etwas über sie??“, er guckte mich erschrocken an, drehte sich um und lief weg. Ich rannte ihm hinterher, aber ich holte ihn nicht ein.

Danach fuhr ich zu den Eltern, um sie zu befragen, ob ihnen irgendetwas Merkwürdiges aufgefallen sei, aber sie konnten es sich nicht erklären, denn sie hatten nichts, bei ihnen konnte man nichts holen. Ich gab ihnen meine Visitenkarte, falls ihnen noch etwas einfallen sollte oder ein Lebenszeichen kommen sollte. Danach fuhr ich aufs Präsidium, dort stellte ich Nachforschungen an. Dabei bin ich aber auf nichts gestoßen. Wir alle warteten auf einen Anruf, aber es kam keiner. Die beste Freundin von Lola war auf dem Heimweg, als plötzlich ein blondes Mädchen auf sie zu kam. Jana freute sich schon, da sie aussah wie Lola. Von der Nähe betrachtet zwar ein bisschen, aber nicht ganz. Das fremde Mädchen gab ihr einen Brief und sagte nur: „Behalte das Geheimnis für dich!“ Jana war verwundert und rief ihr hinterher: „Was ist los?? wer bist du??“, sie laß den Brief und war erschrocken. Ihr schossen viele Gedanken durch den Kopf, sie musste eine Nacht darüber schlafen. am nächsten Tag fuhr ich  zur Schule, um noch ein paar Fragen zu stellen. Ich  bemerkte, dass Jana unruhig war, aber sie brachte kein Wort heraus. Die nächsten Tage war es genau, keiner brachte ein Wort heraus. Ich versuchte noch mal mit Thilo zu reden, aber er rannte wieder weg! Die nächsten Wochen passierte nichts, inzwischen war auch schon die Polizei eingeschaltet und ein Suchtrupp organisiert worden. 1 Woche später kam Jana  zu mir ins Büro. Sie gab mir den Brief, aber was da drin stand war echt seltsam.

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Es stand drin: „Hallo Jana, sei nicht besorgt! Mir geht es gut. Ich bin selber weggelaufen, weil ich bei meinem Opa im Stammbuch herausgefunden habe das ich eine Zwillingsschwester habe und das hat mich echt geschockt. Meine Eltern haben mir 14 Jahre verheimlicht das  ich eine Zwillingsschwester habe. Ich wollte mich einfach nur an ihnen rächen, weil sie sollten mal fühlen wie es ist das ein Teil ihres Lebens fehlt. Das war nämlich ganz schön schlimm für mich, ich musste einfach weg von hier, ich wollte sie kennen lernen! Ich hoffe du verstehst das. Ich bin gerade in der Sonthofenerstr. 4, dort wohnt meine Schwester, sie heißt Pia. Ich komme morgen wieder. Tschüss Lola!“ das war schlimm für mich. Was sie dort gesagt hat war echt schlimm. Ob sie ihren Eltern jemals verzeihen wird? Ich überlegte ob ihre Eltern es erfahren sollten. Nächsten Tag kam Lola schließlich nach Hause. Ihre Eltern waren sehr glücklich, Lola aber, verzog sich in ihr Zimmer. Ihre Eltern wussten nicht was sie machen sollten, aber sie ließen sie in Ruhe. Am nächsten Tag ging Lola wieder in die Schule ihre Eltern ruften mich an und fragten wie das Ergebnis des Falls sei, aber ich sagte ihnen nur: „Das müssen sie Lola fragen, ich kann ihnen dazu nix mehr sagen!“ schließlich erzählte Lola ihren Eltern alles was passiert ist, ihre Eltern waren verwundert, denn sie hätten damit nie gerechnet. Lolas Mutter versuchte zu erklären warum sie es ihr nie erzählt haben, aber Lola konnte es nicht verstehen. 1 Woche passiert nix, aber dann kam Lola zu mir und wir redeten. Sie sagte dass es ihr schon besser ginge und sie ihre Zwillingsschwester regelmäßig besuchen geht. Das war ein toller Anfang für mich, mein Chef ist begeistert von mir und meiner Arbeit, ich übrigens auch, es hat ein sehr ungewöhnliches Ende genommen. Das waren also meine ersten Wochen als Ermittlerin in Kiel, es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Ich hoffe bald kriege ich einen neuen Fall. Jetzt gehe ich erst mal ins Büro von meinem Chef und höre mir an, was er zu sagen hat.

(Isabelle)

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