Und schon wieder ein Banküberfall hier im Kreis Plön. Das passiert in letzter Zeit ständig. Die Polizei war am ermitteln, aber sie hatten kaum Anhaltspunkte. Sie wussten nur: Der Täter ist ein Mann, er ist recht groß und zwischen 18 und 25 Jahre alt. Nach Fingerabdrücken konnten sie nicht suchen, da er zum einen Handschuhe trug und zum anderen hätte eigentlich jeder in der Bank Fingerabdrücke hinterlassen können. Doch ich werde der Sache auf den Grund gehen, denn ich bin Hobbydetektiv und bekannt als Aron May. Finanzieren tun mich meine Eltern, denn sie sind Multimillionäre. Ich lebe allein in meinem Haus in Klausdorf. Dorthin fuhr ich auch jetzt mit meinem neuen Sportwagen. Ich ging ins Haus rein und schon hörte ich mein Telefon klingeln. Es war mein bester Freund Alex, Polizist in Plön und Umland. Er ist derjenige, der mir immer die Infos gibt, wegen den Banküberfällen. „Doch diesmal wurde nicht nur Geld gestohlen“, sagte Alex. „Diesmal gibt es eine Tote. Ihr Name ist Lena Möller, eine Bänkerin aus Plön. Sie ist 53 Jahre und sehr klein. Komm schnell zur HSH Nordbank!“, sagte er. Und das tat ich auch. Ich war nach 20 Minuten  vor Ort. Die Polizei hatte schon mehr Informationen über die Frau herausgefunden. Sie war eine reiche Frau gewesen, mit vielen Freunden und Verwandten. Es gab nur wenige, die sie nicht mochten. Aber auch die hatten kein Motiv und auch ein Alibi.                                                                                                                                    Eine Woche verging und es haben sich keine neuen Hinweise ergeben. Ich ging eine Einkaufstraße entlang, als ich Schreie hörte. Sie kamen aus einem hohen Gebäude auf der anderen Straßenseite, aus der Sparkasse. Ein maskierter Mann lief aus dem Gebäude und ich nun hinterher. Er war nicht der Allerschnellste, aber ich hatte Probleme ihm zu folgen. Wir waren nun schon ein paar Kilometer weit gerannt, als ich einen Asthmaanfall bekam. Ich nahm mein Asthmaspray und benutzte es. Man hab ich mich geärgert, dass ich ausgerechnet jetzt einen Anfall bekam, doch wie es sich herausstelle, zu Unrecht. Der Mann ging nämlich ca. 100m weiter in ein Haus. Wie es schien, wohnte er dort. Er drehte sich ein paar Mal um und schaute, ob ihn jemand verfolgte. Doch er sah mich nicht, welch ein Glück. Ich notierte mir die Adresse und ging nach Hause und schaltete den Fernseher an.

Es war spät geworden, Ich war tot müde und schlief schon fast ein, als ich in den Nachrichten etwas Schockierendes hörte: „Heute Nachmittag ermordete ein junger Mann eine Bänkerin. Ihr Name ist Isa Möller, 53 Jahre als. Geld wurde diesmal nicht geklaut, aber die Leute in Plön und Umgebung sind in Sorge. Vor einigen Tagen wurde nämlich schon ihre Zwillingsschwester ermordet. Wir hoffen, dass der Mörder bald geschnappt wird. Zeugenaussagen haben ergeben, dass es sich um den gleichen Täter handeln könnte“, sagte der Nachrichtensprecher. Ich schaltete den Fernseher aus und rief meinen Freund Alex an. Ich erzählte ihm von dem Haus und dem Mann. Dann ging ich schlafen.

Wir trafen uns am nächsten Morgen auf der Polizeistation Wir fanden heraus, dass bei der angegebenen Adresse 3 Brüder wohnten; Peter, Sam und Luke Freund. Alle drei passten zu der Zeugenbeschreibung. Einer ist Friseur, einer Koch und der Dritte Arzt. Alle drei sind von großer Statur und zwischen 18 und 25 Jahre alt. Es könnte also jeder gewesen sein. Wir fuhren zum Haus der Verdächtigen. Doch keiner war zu Hause. Wir wollten gerade wieder gehen, als Peter Freund nach Hause kam. Wir unterhielten uns eine Zeit lang mit ihm im Präsidium und erfuhren, dass er zur Tatzeit kein Alibi hatte und zusätzlich unter finanziellen Problemen litt. Damit hatte er auf jeden Fall ein Motiv. Wir fuhren nach Hause und machten das Radio an. „Anscheinend keine neuen Überfälle“, sagte Alex. Deshalb fuhren wir wieder zum Haus der drei Brüder und hatten dieses mal mehr Glück. Alle drei waren zu hause. Wir befragten nun also noch Sam und Luke Freund auf dem Revier. Sie meinten beide sie wären alleine zu Hause. Warum logen sie uns an? Und Sam meinte etwas von Urlaub oder so etwas, leider hatten beide kein Motiv und wir mussten sie gehen lassen, aber sie durften die Stadt nicht verlassen. Wir fuhren die beiden nach Hause und sagten ihnen noch mal: ,,Ihr bleibt hier in der Stadt und wehe ihr verlässt sie“.   

Als wir am nächsten morgen einen neuen Banküberfall gemeldet bekamen waren wir gerade in dem Haus der Brüder, da keiner war zu Hause gaben wir eine Fahndung für alle drei Brüder raus. Wir warteten im Haus der der Familie Freund und holten uns Verstärkung.  Dann suchten wir gemeinsam nach dem Geld und fanden es schließlich in einem Tresor im Keller und beschlagnahmten es. Als wir das Haus verließen sahen wir Peter Freund vorfahren. Da die Verstärkung schon längst weg war, konnten Alex und ich uns noch schnell genug so verstecken, dass er uns nicht sah. Er war am Telefonieren und sagte: ,,Die suchen nach uns, komm schnell nach Hause. Ich hab das Geld dabei. Nun haben wir genug Geld um uns neue Identitäten anzulegen und uns abzusetzen. Ich hol noch schnell das Geld aus dem Tresor und dann ab nach Kanada.“ Nun wussten wir Bescheid, er war einer der Täter, doch wer war der andere? Ich glaube ich weiß schon wer der Täter ist.

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Und mein Verdacht hatte sich bestätigt. Sam und Peter Freund machten gemeinsame Sache. Als er einige Minuten später ankam, rannte Peter aus dem Haus: ,,Unser Geld, unser Geld… Es ist weg.“  ,,Wie unser Geld ist weg?“, fragte Sam. ,, Der Tresor, er, er… er ist leer.“, stotterte Peter.,, Scheiße, denn sind die Bullen uns auf die Schliche gekommen… Los hauen wir ab“. ,, Daraus wird nichts“, sagte Alex und nahm sie fest. Da Sam sich schon bereits beim ersten Verhör verplappert hatte, hat er es mir einfach gemacht. Urlaub, tja den werden die beiden Brüder wohl haben, aber nur hinter schwedischen Gardinen.

(Niko)

 

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