Es war schon 14:15, als ich immer noch schlief und mein Telefon klingelte. Mich holte immer mein Handy aus dem Schlaf. Ich habe ja auch erst um 15:30 auf dem Revier der Moskauer Kriminalpolizei zu sein. Also ging ich ans Telefon.

Ja, Malte Vater hier am Apparat.

Malte, altes Haus, was geht? Ich brauche Geld.

Dann legte der unbekannte auf. Ich guckte nach der Rufnummer. Mist, unterdrückt.

So ein Idiot. Erst weckt er mich auf und dann will er auch noch Geld haben. Ich schlief noch einmal kurz, dann frühstückte ich. Mitten beim Essen bekam ich eine SMS. Ich brauche Geld, schnell. Sonst, ... Mord. Weiter ging die SMS nicht.

Genau in diesem Moment klingelte mein Telefon. Mein Chef, Dimitri Lekasev hatte mal wieder einen Fall für mich. Wir haben eine Leiche gefunden. Kurvenstraße 72. Die Tote war Ambra Montevsy. Als ich dort ankam, fiel mir ein 1 Euro Stück auf, welches auf der Schusswunde der Toten lag. Komisch, warum der 1 Euro? Das ergab kein Sinn. Ich sah ihn mir an. Klar, er war gefälscht.

Darauf stand MONOGELD. Ich fuhr auf die Zentrale und wollte nach Monogeld recherchieren, da klingelte mein Handy. Wieder dieser Mann. Ich brauche Geld, schicke es an die Centerstraße 24. Nein, natürlich schicke ich diesem, wem auch immer, kein Geld. Da klingelte mein Telefon schon wieder. Es war Herr Lekasev. Ein erneuter Mord wurde festgestellt. Centerstraße 24. Kommen sie schnell. Aufgelegt!

Komisch, vor wenigen Augenblicken sollte ich noch Geld an diese Adresse schicken, jetzt wird dort jemand ermordet. Ich fuhr hin. Die Tote war laut angaben des Mannes, der vor der Frau kniete Nina Kobanschskiy. Auf der Leiche lag diesmal ein 2 Euro Stück, wieder gefälscht. Der Mann lächelte die ganze Zeit. Ich fragte ihn warum er das tat. Nur so, sagte er etwas mürrisch. Jetzt erkannte ich seine Stimme. Er war der Anrufer. Jetzt hab ich dich, warum sollte ich dir Geld schicken ? Du spinnst doch! Er rannte weg. Er war schnell, verlor aber seinen Personalausweis. Darsek Babelov, 1,95 Meter groß, 34 Jahre alt.

Ich versuchte ihm noch irgendwie zu folgen, bis mein Handy klingelte. Schon wieder ein Mord. Feuersalee 181. Mascha Valleskiy, wurde diesmal betroffen. Sie war sehr sozial. Mit meinem VW schnell zum Tatort. Diesmal lag ein 3 Euro Stück auf der Schusswunde, natürlich auch gefälscht. Ich fuhr wieder in die Zentrale und googelte Darsek Babelov. Er besaß eine Geldfälschfirma. Moskva hieß die Firma. Ich fuhr zu dieser Firma. Ein Angestellter machte mir auf. Er bat mich herein. Babelov war zur Zeit nicht da, behauptete er. Er selber hatte nichts gegen eine Aussage. Könnte irgendwer in dieser Firma an Geld kommen ? Ja, ich, mein Bruder und Darsek. Unser Vater besitzt ein Waffenladen. Und Babelov? Der kennt so gut wie jeden Waffenhändler in ganz Russland. Wo waren sie zur Tatzeit? Spazieren, aber das kann keiner bestätigen. Ich verstehe, dass ich damit ein Motiv habe, aber ich war es nicht. Dankeschön, ich befrage erst mal ihren Bruder und Herrn Babelov, dann sehen wir weiter. Der Bruder, Andréj, behauptete zu Tatzeit bei Herrn Babelov gewesen zu sein, um zu besprechen, wann die nächste Lieferung raus geht. Als ich Darsek befragte meinte er: Ich war bei Andréj, wir besprachen, wann die Lieferung heraus gegeben werden sollten. Als er dies sagte, wusste ich Bescheid.

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Andréj und Darsek Babelov haben in einem Team gearbeitet. Die 3 Opfer wollten die Firma wegen illegalem Geldfälschen anzeigen. Mit dem gefälschten Münzen von Monogeld wollten sie eine falsche Fährte legen. Die Anrufe waren zur Verwirrung. Darsek Babelov und Andréj Schallevskiy worden zu 11 Jahren Haft verurteilt.

(Malte)

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